Unser Weg in eine nachhaltige Zukunft

Wir gewähren euch einen kleinen Einblick in unseren dritten Workshop.

Was bedeutet eigentlich das Wort "Nachhaltigkeit"? Kaum ein Wort wird in unserer heutigen Zeit so oft diskutiert, analysiert und in den Mittelpunkt gestellt wie dieses. Und genau das ist auch gut so. Dabei ist es auch gleich wie man es für sich auslegt und was genau für persönliche Definitionen daraus resultieren. Wichtig ist, dass wir es angehen und unsere Zukunft nachhaltig gestalten – für jeden von uns. Wie wir das Umsetzen möchten und zu kleinen Zukunftshelden werden, lest ihr in unserer neusten Lovestory. "Ich bin wirklich unendlich gespannt was mich erwartet" sage ich zu Simon, während ich mein Videostativ und einzelne Hilfsmittel drapiere. Es ist mein erster Workshop. Doch der bereits dritte für das Team Gastro Urban. Heute soll es in eine entscheidende Phase gehen. In den letzten Workshops wurde das Projekt erläutert und für das Unternehmen klar definiert. Es wurde ausgewertet, mit welchen Themen wir uns in der kommenden Zeit auseinandersetzen wollen und was sich für uns als Unternehmen davon auch umsetzen lässt. Und dabei wurde klar, dass es hier um weitaus mehr als um Unternehmensoptimierung geht. Es ist Alexander eine Herzensangelegenheit. Es geht ihm um sein Team und um unser aller Zukunft. Um das Team, welches sich eine kleine Familie nennt. Dabei spielt es absolut keine Rolle, dass wir hier von mittlerweile knapp 100 Familienmitgliedern reden. Es ist ihm ein Wunsch, um die Zukunft der Branche aber auch um die Zukunft der Menschen. Um das Wohl und die Gesundheit seiner Gäste. Es geht hier um Verantwortung. Und um dessen ist sich hier wirklich jeder bewusst. „Herzlich Willkommen zu unserem dritten Workshop zum Thema der Nachhaltigkeit!" beginnt Alexander mit einem hohen Maß an Enthusiasmus diesen Workshop und blickt dabei in 21 gespannte Gesichter. Es liegt ein wahnsinniger Elan in der Luft. Jeder möchte Teil dessen sein, was hier gerade passiert und lauscht gespannt.

Einer für alle und alle für einen

Während Alexander und Simon, der Nachhaltigkeitsbeauftragte des Teams, das Tagesprogramm vorstellen, schnappe ich mir meine Kamera und freue mich auf all die schönen Augenblicke und Situationen, die mir so vor die Linse kommen werden. Gut gelaunt, mit Mundschutz geschützt und natürlich negativ getestet, bilden die Workshopteilnehmer vierer Teams. Jedes dieser Teams bearbeitet einen sogenannten Oberbegriff, die schon im zweiten Workshop ausgearbeitet wurden. Zu jedem Oberbegriff wird heute ein Leitspruch aufgestellt, der das Ziel des Themas kurz und knapp beschreibt und darstellt. Auf diesem Wege ist es also unausweichlich, dass sich jeder mit den einzelnen Themen auseinandersetzt und versteht welche Wichtigkeit dahinter steckt.

Wo Team-Spirit noch groß geschrieben wird

Es wird gemeinschaftlich philosophiert, artikuliert und diskutiert, welche Message für die Präsentation die beste ist und welche vor allem das aussendet, was die Leute erarbeitet haben. Es ist nicht so richtig in Worte zu fassen, welch ein unfassbarer Teamspirit in der Luft liegt. Alexander ist nach und nach bei wirklich jeder einzelnen Gruppe präsent und hilft, wo er kann. Sein ausgeprägter Wortschatz und seine Führungsqualität sind hier ganz klar zu spüren. Wo Worte fehlen und Sätze nicht so leicht harmonisch zusammengesetzt werden können, ist er zur Stelle und gibt auf smarte Art wertvolle Tipps und Rat, wo er gebraucht wird. Nach etwas über einer Stunde Bedenkzeit ist es so weit. Die Gruppen beenden Ihre Runde und stellen nacheinander Ihre Ergebnisse vor.

Fabienne und die Arbeitskultur

Als erste ist Fabienne aus dem Thema Arbeitskultur an der Reihe. Sie und Ihr Team sind der Meinung, dass es nicht nur um Bezahlung und Arbeitsverhältnisse geht. Sondern auch darum, sich in seinem Umfeld und mit den Kollegen wohlzufühlen. „Ich habe meine wichtigsten und engsten Freunde hier in diesem Unternehmen gefunden!" erklärt sie stolz. „Ich fühle mich hier, als würde ich mit meiner Familie zusammen arbeiten. Wir sind alle wie eine Familie, wenn auch eine ziemlich große." kichert unsere Vorzeigekellnerin des Schiefer. „Verdienst gehört natürlich auch dazu, aber das ich gern zur Arbeit komme und mich aufgehoben fühle, hat für mich oberste Priorität.“

Pascal über das Umweltbewußtsein

Vertreten durch Ihren Sprecher Pascal, wird als Nächstes das Thema Umwelt vorgetragen. Ich erinnere mich, wie diese Gruppe wahnsinnig tolle Ideen hatte. Vieles davon war aber nicht so einfach umzusetzen und wurde daher wieder verworfen. Am besten gefiel mir der Plan von einem eigenen Garten in dem Kräuter, Gewürze und kleinere Obst und Gemüsesorten angepflanzt werden sollten. Hierbei lag das Problem aber leider im Zeitmanagement der Mitarbeiter sowie die finanziellen Mittel für so ein Projekt. Aber vielleicht finden wir dafür eine überraschende Lösung.

Max und der Leitsatz zur Regionalität

Im Team Regionalität war schön was los! Viele Pfade gab es zu erkunden und immer wieder die große Frage: Passt das denn auch zu unserem Unternehmen? Können wir das zufriedenstellend für alle umsetzen? Es gab einen Haufen mögliche Veränderungen und Verbesserungen zum Thema der Nachhaltigkeit. Doch Tina, Kevin, Hanna ohne H, Hend und Max mussten sich auch eingestehen, dass oft ein riesiger Schritt zwischen dem lag, was sie sich vorstellten und was in der Realität tatsächlich umsetzbar war oder sein wird. "Was ist eigentlich typisch Harz?", fragte Tina in die Gruppe und machte sich sofort völlig gespannt an die Arbeit. Sie recherchierte und klärte Ihr Team schlussendlich auf. Dabei war es vollkommen zu erwarten, dass es den einen oder anderen „aha“ Moment gab.

Sam und die große Verantwortung der Gesundheit

Zu guter Letzt teilte die Gruppe Gesundheit ihre Gedanken und Überzeugungen mit dem Team. Es wurde verbessert, erklärt und gemeinsam nach Lösungen gesucht, wenn mal etwas nicht so rübergekommen war, wie es eigentlich geplant war. Alle waren sich einig, dass sie gemeinsam mit Alexander und dem ganzen Team den Weg in die richtige Richtung einschlagen wollen. Jeder von Ihnen wusste nach diesem Workshop und aller Erkenntnisse, dass es wichtig ist, sich als Unternehmen aber auch als Einzelperson mit so einem globalen Thema zu identifizieren und seinen Teil zu einer optimierten Erhaltung unserer Natur, unserer Umwelt und unserer Ressourcen beizutragen.

Ein zufriedener Alex ist ein guter Alex

Es war nach 18:00 Uhr als die letzten Sonnenstrahlen in die großen Fenster des Schiefersaals strahlten. Frische Luft zog durch geöffnete Fenster und ließen die hellbeigen Vorhänge vor lauter Leichtigkeit regelrecht Tanzen. Eine große Zufriedenheit machte sich im gesamten Team breit. „Wir haben wieder eine ganze Menge geschafft!" freute sich Alexander und erkundigte sich pflichtbewusst nach dem Gemütszustand seiner fleißigen Umwelthelden. „Seid Ihr alle dabei?", fragt er erwartungsvoll in die Runde und erhält von jedem einzelnen seiner Mitarbeiter ein positiv geladenes Feedback sowie die Bestätigung, weiterhin voller Begeisterung hinter dem Projekt Nachhaltigkeit und hinter seiner Entscheidung, diesen Weg mit der großen Gastro Urban Familie zu gehen. Hand in Hand und Schritt für Schritt in die richtige Richtung.

Nachdem sich Alexander und das Team der Gastro Urban für die nächsten Workshops neu vereinbart haben, verabschieden sich die Teilnehmer Corona-konform voneinander und treten glücklich und positiv bestärkt den Heimweg an. Während ich mein Equipment zusammenpacke, höre ich wie Max seinen Kollegen mit einem frisch gebackenen Kuchen, aus dem Kuchenwichteln überrascht. Da ist es also wieder, das Gefühl von Familie und Zusammenhalt von dem Fabienne sprach.